Ich heiße Hanna aus dem Hause Ojus-Göbel,

ich begleite seit 1997 Hausgeburten und habe das Geburtshaus hier zwischen 2000 und 2003 saniert. Zwischen 2008 und 2013 habe ich noch einmal studiert und bin nur Hebamme B.Sc. midwifery (Hebammenwesen).
Seit 26.09.2002 ist das Geburthaus geöffnet. Seitdem entscheiden sich immer mehr Frauen/Paare für eine Geburtshausgeburt, viele bleiben aber auch heute noch lieber zu Haus.Für mich fängt Geburtshilfe schon früh in der Schwangerschaft an, eigentlich auch noch davor. Gebären heißt sich öffnen, einlassen auf sich selbst und ein ganz neues Wesen und dafür braucht die Schwangere vertrauen. Vertrauen in sich selbst, in Ihren Körper und in die Naturgewalten. In unserer Lebensweise wird dies möglichst schon in der frühen Kindheit unterbunden.Also ist oft die Schwangerschaft der Zeitpunkt in dem sich die Frauen auf die Natürlichkeit des Lebens wieder besinnen, oder halt auch nicht, dies ist ablesbar in der Höhe an Kaiserschnitten, an Opiaten und an PDA`s, obwohl lange bewiesen ist welch Schaden diese Eingriffe für Mutter und Kind verursachen. Schaden in Bezug auf die psychische Bindung bis hin zu erhöhter Morbidität und Mortalität bei Mutter wie auch beim Kind. Aber die Angst vor den natürlichen Kräften des Lebens ist so groß, dass der neuen Technik mehr vertraut wird als sich selbst.Also ist die Schwangerschaft eine Zeit des Angstabbaus. Vor noch nicht einmal hundert Jahren war es ein großes Unrecht Schwangeren Angst einzujagen, oder zu erschrecken. Sie wurden vor allem Leid geschützt. Man wußte das dies auf Mutter und Kind zurückfällt.Heute wird darüber gelächelt und der psychische Schutz als Aberglauben abgetan.
Schwangere werden in „Risikogruppen“ eingeteilt, der Großteil der Schwangerenvorsorge besteht darin Risiken auszuschließen, wie kommt dann noch eine Sectiorate von über 30% zustande, wenn alle Risiken ausgeschlossen sind? Seit Jahren sammeln die Hebammen in der außerklinischen Geburtshilfe ihre Geburtsdaten.

Heraus kommt eine beachtliches Ergebnis welches unter http://www.quag.de heruntergeladen werden kann. Leider werden diese Ergebnisse von ÄrztInnen immer noch nicht wahrgenommen und der jahrhundertealte Kampf zwischen den Berufsgruppen auf dem Kopf der Frauen ausgetragen. Dabei wäre es so einfach.

Das Hebammengesetz regelt es ganz klar. Die Hebammen sind für die regelrechte Geburten zuständig, sie müssen pathologische Veränderungen erkennen und dann einen ArztIn hinzuziehen. Zu jeder Geburt ist eine Hebamme hinzuzuziehen. Die Krankenkassen stellen sich seit November 2015 über das Gesetz und fordern eine ärztliche Konsultation am 3.Tag über dem errechneten Termin. Hiermit verletzen die Krankenkassen das Hebammengesetz, die einzelnen Berufsordnungen der Länder, sowie das Grundgesetz. Die Selbstbestimmung der Frau. Dies sollte sich keine Frau gefallen lassen und dagegen klagen.

In diesem Sinne betreue ich Frauen und auch Paare. Hier ist der Platz an dem alle Fragen gefragt werden können und jede ihren Platz bekommt vom ersten Tag der Schwangerschaft bis zum Ende der Stillzeit.

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